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Heizungssysteme
Mittlerweile kann man zwischen verschiedenen Heizungssystemen auswählen und muss sich nicht, wie früher, bloß zwischen einer Gas- oder Ölheizung entscheiden. Manche Heizungssysteme sind auch besonders umweltfreundlich, da sie aus erneuerbaren Energiequellen stammen.
Überblick über die verschiedenen Heizungssysteme
Die Gasheizung zählt nach wie vor zu den beliebtesten Heizungssystemen, da vor allem viele Häuser bereits mit einem Brennkessel, in dem das Gas verbrennt und dadurch Energie erzeugt wird, ausgestattet sind. Gas zählt jedoch zu den fossilen Energieträgern und ist daher weltweit begrenzt vorhanden. Da der Gasmarkt seit einigen Jahren liberalisiert ist, kann sich jeder Haushalt seinen eigenen Gasanbieter aussuchen und auf einen anderen Anbieter umsteigen, falls er mit dem jetzigen Anbieter nicht mehr zufrieden ist.
Bei der Erdölheizung findet man ebenfalls noch eine große Verbreitung, obwohl auch Erdöl zu den fossilen Energieträgern zählt. Die Erdölheizung benötigt ein bisschen mehr Platz als die Gasheizung und es ist auch auf die besonderen Sicherheitsvorschriften, bezüglich der Lagerung des Vorratstanks, in dem sich bis zu 5 000 Liter Erdöl befinden können, zu achten, da Erdöl sehr leicht entzündlich ist.
Die Elektroheizung wandelt Strom in Wärme um, was jedoch im Vergleich zu anderen Heizungssystemen auf die Dauer sehr teuer ist. Elektronisch betriebene Heizungen, die es in handlichen Größen gibt, eignen sich eher besser für vorrübergehendes Heizen oder zur Unterstützung oder beim Ausfall des eigentlichen Heizungssystems in sehr kalten Jahreszeiten.
Mithilfe von Solarenergie kann man meistens hierzulande nicht das gesamte Haus heizen und mit warmen Wasser versorgen, jedoch kann man mit der Solarheizung, die wesentlich kostengünstiger und umweltfreundlicher ist, das primäre Heizungssystem entlasten.
Die Wärmepumpenheizung funktioniert, indem sie aus der Umgebung des Hauses, etwa aus dem Erdreich oder aus einem Fluss, Wärme entzieht und diese so umwandelt, dass damit geheizt werden kann.
Blockheizkraftwerke erzeugen mithilfe von Erdgas, Erdöl oder Holz gleichzeitig Strom und Wärme. Strom wird in einem Generator durch die Verbrennung der Rohstoffe gewonnen, die dabei entstandene Wärme wird ebenfalls genutzt
Heizt man mit Fernwärme, wird die Energie in großen Kraftwerken gewonnen und zum jeweiligen Haushalt transportiert. Dadurch hat man keinen Heizkessel oder Ähnliches zu Hause herumstehen, da die Energie einfach über Leitungen und Rohre ins Haus kommt.