Haarpflege

Viele denken die Haarpflege fängt bei Shampoo und Co an - dies ist jedoch ein weit verbreiteter Irrtum. Haarpflege fängt schon lange vorher an. Zum Beispiel beim Haare kämmen oder bürsten. Eine häufig gestellte Frage ist immer wieder: die Haare besser bürsten oder einen Kamm benutzen?

Angeblich ist ein Kamm schonender zum Haar, wohingegen eine Bürste die natürlichen Haarfette besser im Haar verteilt und auch Schmutz und Staubpartikel besser entfernt als ein Kamm. Es ist aber auch schon hier entscheidend, sich erst einmal klar zu werden, welcher Haartyp vorliegt. Zum Beispiel kann dickes, stark lockiges Haar kaum mit einer Bürste in Form gebracht werden, dagegen könnte feines Haar gebürstet schnell elektrisch aufgeladen sein und damit überstrapaziert werden. Daher ist am Anfang aller Überlegungen zum Thema Haarpflege eine Bestandsaufnahme unabdingbar. Ist der Haartyp geklärt kann entschieden werden, welche weitere Pflege notwendig ist.

Kamm aus Holz

Selbstverständlich spielt das gewählte Shampoo eine wichtige Rolle. Allerdings muss dazu gesagt werden, dass viele Shampoos mehr versprechen, als sie überhaupt halten können. Ähnliches gilt übrigens auch für Spülungen. Sowohl Shampoo als auch Spülung verweilen beim Haare waschen viel zu kurz im Haar, als dass sie eine intensive Pflegewirkung haben könnten. Häufig verleiht eine Spülung in Form einer Mini-Haarkur mehr Glanz und vor allem eine leichtere Kämmbarkeit des nassen Haares. Allerdings sind diese beiden Effekte von kurzer Dauer und halten in der Regel nicht einmal bis zum nächsten Haarewaschen.

Haarbürste

Wer sich dagegen mehr von einer Haarpflege verspricht, der sollte auch etwas mehr Zeit investieren, denn normalerweise können Produkte ihre volle Wirkung erst entfalten, wenn sie mindestens 15 bis 20 Minuten im Haar verbleiben. Erst dann können alle nötigen Wirkstoffe die äußere Haarschicht durchdringen und wirkliche Schadstellen reparieren. Am Besten wirken Haarkuren, wenn man während der Einwirkzeit noch Wärme zuführen kann, entweder mit einer leichten Föhnstufe, einer Haube oder aber im Idealfall einer warmen Umgebungstemperatur. Daher wirken beispielsweise Haarkuren in der Sauna auch deutlich besser als bei normaler Raumtemperatur.