Elektrowerkzeug

Elektrowerkzeuge erfüllen oft einen ähnlichen Zweck wie herkömmliche, mechanische Werkzeuge, vollführen ihre Dienste aber nicht von Hand betrieben, sondern von einem elektrischen Antrieb. Das heißt, eine elektrische Säge, wie etwa eine Stichsäge, ein Akkubohrer oder ein Elektroschleifer helfen, die Handwerksarbeit einfacher, schneller und effizienter ausführen zu können.

Weitere Elektrowerkzeuge sind etwa die Abplattmaschine zum Anfertigen von Türfüllungen, die Dekupiersäge, eine mechanische Laubsäge, der Kantenschärfer, mit dem man Skier oder Snowboards schärft oder etwa die Stemmmaschine, mit der man Nuten und Zapfenlöcher herstellt.

Bohrmaschine

Gibt es einen Motor, der das Elektrowerkzeug antreibt, ist dieser dabei in das Gerät eingebaut und wird erstens durch den Anschluss an den Stromkreis und zweitens durch die Betätigung eines wie auch immer gearteten Startknopfes aktiviert. Auch eine externe Variante des Motors ist möglich, wenn ein sogenannter Akku als Energiequelle dient. Der Akkumulator macht das Elektrowerkzeug unabhängig vom Stromnetz und den Arbeiter damit etwas mobiler, denn er ist nicht mehr abhängig von der Länge des Stromkabels.

Elektrowerkzeuge werden auf Baustellen verwendet, in Gärten, in der Industrie und überall dort, wo Dinge produziert, gebaut oder mechanisch verändert werden. Auch bei der Renovierung einer Wohnung kommen sie häufig zum Einsatz. Fast 40% des weltweiten Marktanteils der Elektrowerkzeugbranche konzentriert sich auf das Bundesland Baden-Württemberg. Besonders im Raum Stuttgart haben sich mit Unternehmen wie AEG, Baier, Bosch oder Flex führende Unternehmen versammelt. Jedoch geraten die deutschen Unternehmen zunehmend unter Druck, was an sinkender nationaler Nachfrage und gleichzeitig steigender internationaler Konkurrenz liegt.

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