Eisenwaren
Zu den Eisenwaren werden unter anderem Schrauben, Muttern, Nägel, Ketten, Beschlagteile, Schneidwaren und auch Werkzeuge gezählt. All diese Eisenwaren werden in der Metallindustrie hergestellt und überall gebraucht, wo Maschinen eingesetzt werden, wo Menschen arbeiten, wo gewartet, repariert, gebaut oder ähnliches Handwerk getrieben wird.

Kleinteilige Eisenwaren wie Schrauben und Muttern dienen zur Befestigung von Gegenständen an anderen Gegenständen. Dabei werden die Schrauben, metallene Stifte mit einem Gewinde, durch eine Bohrung im zu befestigenden Gegenstand gesteckt und die Mutter auf der anderen Seite angeschraubt. Dadurch ergibt sich eine sichere Befestigung des zu befestigenden Gegenstands.
Einen ähnlichen Nutzen haben Nägel. Nur, dass diese nicht gedreht, sondern mit einem Hammer direkt in den zu befestigenden Gegenstand oder auch eine Wand eingehämmert werden. So können zum Beispiel verschiedene Bretter miteinander verbunden oder Bilder an Wänden aufgehängt werden. Dabei wird der Nagel durch den zu befestigenden Gegenstand geschlagen, für gewöhnlich mit einem Hammer. Auch Hämmer gehören als Handwerkzeug zur Klasse der Eisenwaren, da der Kopf aus Stahl besteht.
Auch andere Werkzeuge gehören zur Oberklasse der Eisenwaren. Neben Schneidwaren, wie zum Beispiel Sägen, sind auch Schraubenzieher, auch Schraubendreher genannt, Feilen oder Bohrer als Eisenwaren zu klassifizieren. Weitere Gegenstände dienen ganz bestimmten Zwecken, wie etwa die Brechstange, die nicht zu konstruktiven Zwecken, sondern eher zum Öffnen von Kisten oder Türen geeignet ist. Die Nadel wird eher in der Textilverarbeitung genutzt, das Reibebrett in der Gastronomie.

Es gibt viele verschiedene Eisenwaren, die entweder passiv oder aktiv den Menschen bei der Ausführung ihrer arbeit unterstützen. Eisenwaren sind seid der Entdeckung der Eisenbearbeitung essentieller Bestandteil der menschlichen Entwicklung. Nach heutigem Stand der Technik werden Eisenwaren allerdings immer mehr von Plastikwaren oder Maschinen ersetzt.